Embedded Software Engineering Kongress
Wo technische Systeme schneller, effektiver, intelligenter, kommunikativer, sicherer oder ergonomischer werden, liefert das Embedded Software Engineering wesentliche Erfolgsbausteine.
Der Embedded Software Engineering Kongress unterstützt Sie dabei, Ihren Lösungsweg zu finden und die Weichen für die Zukunft rechtzeitig zu stellen.
Das reichhaltige Angebot an Kompaktseminaren und Vorträgen sowie der Erfahrungsaustausch mit Branchenexperten sorgen für die notwendige Informationsvielfalt. Deutsch als primäre Konferenzsprache erleichtert den branchenübergreifenden Austausch des reichhaltigen Erfahrungsschatzes deutschsprachiger Spezialisten.
Termin 2026
30. November - 04. Dezember 2026, Congress Center Stadthalle Sindelfingen
Besuchen Sie unsere Event-Website: www.ese-kongress.de
Ausstellung & Sponsoring
Der ESE Kongress ist seit 2008 ungebremst auf Erfolgskurs. Mit einer Agenda aus erstklassigen Vorträgen und den neuesten Trends in der Branche zieht der Kongress jährlich eine enthusiastische Menge von Fachleuten und Entscheidungsträgern an. Die anhaltende Relevanz dieser Veranstaltung für die Embedded-Software-Community macht sie zum perfekten Schauplatz, um Ihr Unternehmen, Ihre Innovationen und Dienstleistungen als Aussteller oder Goldsponsor zu präsentieren. Nutzen Sie die Gelegenheit, in einem dynamischen Umfeld direkt mit Ihrer Zielgruppe in Kontakt zu treten und sich als führender Akteur in Ihrer Branche zu etablieren!
Die Ausstellung geht über drei Tage, von Dienstag bis Donnerstag. Am Freitag davor – also am 27. November 26 - findet wieder die exklusive ESE Online-Preconference statt. Als Aussteller oder Goldsponsor profitieren Sie von der Möglichkeit, ein Preconference-Vortragspaket mit einem Slot (bzw. Goldsponsoren 2 Slots) zu buchen – für mehr Aufmerksamkeit plus die Leads der Vortragsteilnehmenden inklusive vollständiger Kontaktdaten.
Vorteile im Überblick
- Etabliertes Format: 2025 fand ESE bereits zum 18. Mal statt.
- Fast 1000 hochzufriedene Teilnehmende beim ESE Kongress 2025
- Event-Bewertung 2025: 1,56 (Teilnehmende) bzw. 1,57 (Aussteller/Sponsoren)
Format
An fünf einzeln buchbaren Kongresstagen erhalten Teilnehmer umfassende Einblicke in aktuelle Trends, Methoden und Techniken.
- Kostenfreie Online-Preconference vorab, mit Tipps, Tricks und Lösungen der Aussteller/Sponsoren
- Tag 1+5: Grundlagentage mit Zertifikats-Kompaktseminaren von anerkannten Experten
- Tag 2-4: Ausgewählte Keynotes und Vorträge zu aktuellen Themen sowie begleitende Ausstellung
- Expertenrunde mit Fachleuten aus Industrie und Forschung
- Umfangreiches Rahmenprogramm: Entwicklerparty, Dinner und Bühnenshow für einen ungezwungenen Erfahrungsaustausch
Zielgruppen
- Softwareentwickler
- Testingenieure
- Software- und Systemarchitekten
- Projektleiter
- Technisches Management
- Technischer Vertrieb und Marketing
- Unternehmensführung
Ihre Vorteile
- Vermittlung von modernen Software Engineering Methoden für die Elektronikentwicklung
- Interdisziplinäres Know-how: Kombination aus Informatik- und Elektronikwissen
- Das Themenspektrum bildet die breite Vielfalt des Embedded Software Engineering ab
- Kompakte und praxisnahe Aufbereitung der Themen
- Ausgewählte und anerkannte Referenten aus Industrie, Forschung und Lehre
- Mehr als 40 Jahre Trainings- und Kongresserfahrung der Veranstalter MicroConsult und ELEKTRONIKPRAXIS
- Kollegialer Erfahrungsaustausch und Networking mit Fachleuten
- Kongresstage einzeln buchbar
- Vorträge als Texte im Tagungsband
- Bewährtes Format: 2025 fand der Kongress schon zum 18. Mal statt -
mit 994 Teilnehmenden, 98 Vorträgen, 3 Keynotes und 22 Kompaktseminaren. - Bewertung durch Teilnehmende 2025: 1,56 und Aussteller/Sponsoren 1,57 (dt. Schulnotensystem)
Programm und Anmeldung
Das Programm des ESE Kongress 2026 wird gegen Mitte August veröffentlicht; die Anmeldung für Besucher ist ab Anfang September möglich.
Überblick - der ESE Kongress
Kompaktseminare – Auffrischen, Vertiefen, Erweitern
Die Kompaktseminare am Montag geben die Gelegenheit, wichtige Themen etwas näher kennenzulernen. So können die Teilnehmer ihr Wissen aktualisieren, vertiefen oder einfach über den Tellerrand schauen und Neues entdecken. Die Kompaktseminare beleuchten viele wichtige Aspekte des Embedded Software Engineering: Prinzipien und Methoden des Software Engineering und des echtzeitbasierenden Software Engineering, Einsatz von C++ für Embedded-Lösungen, agile Methoden, Multicore, Linux, formale Methoden der Programmanalyse, Bekämpfung von Software-Erosion, Debugging, Security, Lizenzrecht und vieles mehr.
Vorträge – Wissen, Erfahrungen, Inspiration
Das Programmteam erhält jedes Jahr viele interessante und spannende Vorschläge für Vorträge und Seminare. Die Dauerbrenner Requirements, Management, Implementierung, Echtzeit, Multicore, Modellierung, Architektur, Test und Qualität und Software Engineering Management sind meist wichtige Schwerpunkte. Die wachsende Bedeutung von Security und Safety im Kontext der Themen Internet of Things, Industrie 4.0, autonomes Fahren und Elektromobilität spiegelt sich im ESE Programm genauso wider wie das wachsende Interesse am praktischen Einsatz lernender Maschinen - Stichwort KI und Machine Learning. Auch diese Themen werden aus der Perspektive von Management und Führungsverantwortung beleuchtet: Komplexität, Vernetzung, Technologiewandel, Produktlebenszyklen, Datenschutz, Visualisierung, Agilität, Konfliktklärung und -lösung, Technical Debt, Kostenbewertung uvm.
Fachausstellung – Tools, Partner, Lösungswege
Die Ausstellung mit etwa 40 renommierten Anbietern zeichnet sich durch kurze Wege, kompetente Ansprechpartner und klare Fokussierung auf Embedded Software Engineering aus. Hier geht es um Lösungskompetenz und nicht um Fassade. Die Besucher nutzen gerne die Gelegenheit zu einem persönlichen Gespräch mit Firmen, die sie auf ihrem Lösungsweg begleiten – sei es mit hilfreichen Tools oder als Partner mit wertvollem Fachwissen. Der Kongress schafft ideale Voraussetzungen für ein entspanntes Kennenlernen und Fachgespräche ohne Messerummel und Marketinggetöse.
Online-Preconference
Unter dem Motto "Smarten Your Software Engineering" finden am Freitag vor dem Hauptkongress in einer Preconference ganztägige Livestream-Sessions statt und liefern Tipps & Tricks und intelligente Lösungen für Ihr aktuelles oder nächstes Software-Projekt.
Rückblick: ESE Kongress 2025
120 Vorträge und Seminare, an die 1.000 Teilnehmende und ein Programm, das von KI bis Regulierung alles abdeckte: Der ESE Kongress 2025 zeigte einmal mehr, was Embedded-Entwickler derzeit antreibt und bewegt. Vor allem zeigte sich: 2025 war das Jahr, in dem KI-Agenten als Code-Assistenten salonfähig wurden.
Der ESE Kongress 2025 hat vom 1. bis 5. Dezember erneut gezeigt, wie lebendig, lernhungrig und diskussionsfreudig die Embedded-Community ist. Mit 120 Vorträgen und Seminaren war die Veranstaltung erneut stark besetzt, verbunden mit der vertrauten, kollegialen Atmosphäre, für die der ESE Kongress steht.
Ein Umstand, für den die um die 1.000 Teilnehmenden erneut Bestnoten vergaben, inhaltlich wie organisatorisch: Die Aussteller vergaben eine Gesamtnote von 1,57, Teilnehmenden bewerteten den Kongress sogar im Schnitt mit 1,56. Für fast 40% von ihnen war Deutschlands größte Fachkonferenz zum Thema Embedded Software Engineering dabei noch vollständiges Neuland: 396 Anmelder fanden sich 2025 zum ersten Mal auf dem ESE Kongress ein.
Ein besonderes Signal setzte zudem die kostenlose digitale Preconference: Die Teilnahme war in diesem Jahr überdurchschnittlich hoch. Selbst wenn in Unternehmen das Budget für Reise- und Fortbildungskosten knapp zu sitzen schien, zeigte der Andrang doch, dass der Hunger und die Notwendigkeit nach Wissens- und Informationsaustausch ungebrochen hoch bleibt, und dass die Preconference ein etablierter, wichtiger Einstieg in die Kongresswoche geworden ist.
KI-Agenten werden wichtige Helfer in der Code-Entwicklung
Der vielleicht deutlichste Publikumsmagnet war der Track Künstliche Intelligenz – vor allem dort, wo es um KI als konkretes Hilfsmittel beim Schreiben und Entwickeln von Programmcode ging. Beiträge wie „Von Copilot zu Crew – Wie Coding Agents 2025 Embedded-Teams verändern“, „Einsatz von KI-generiertem Code in Industrieanwendungen mit hohen Anforderungen“, „Große Sprachmodelle im Software Engineering“ oder „Künstliche Intelligenz als Treiber von Effizienz und Qualität“ trafen den Nerv der Zeit. In den Diskussionen wurde schnell klar: KI ist im Embedded-Bereich angekommen – nicht als Spielerei, sondern als Werkzeug, das Prozesse verändert. Ob Assistenz beim Refactoring, bessere Testabdeckung, schnellere Analyse von Legacy-Code oder neue Formen der Zusammenarbeit zwischen Mensch und Agent: Viele Teilnehmende nahmen konkrete Ideen mit, wie sich Qualität und Geschwindigkeit im Alltag verbessern lassen, ohne die Verantwortung aus der Hand zu geben.
Besonderer Wissensbedarf bei Cyber Resilience Act und Best Practices bei Implementierung und Architektur
Parallel dazu blieb ein zweites Top-Thema hoch präsent: der Cyber Resilience Act. Besonders gut besucht waren die Kompaktseminare rund um Regulatorik, Security-Anforderungen und die praktische Umsetzung in Entwicklungsorganisationen. Der große Andrang war ein klares Zeichen dafür, wie stark das Thema Entwicklerinnen und Entwickler beschäftigt – und wie hoch der Informationsbedarf weiterhin ist.
Gerade die Mischung aus Einordnung, konkreten Handlungsempfehlungen und Austausch über „Best Practices“ machte diese Sessions so wertvoll. Viele Gespräche drehten sich um die Frage, wie Teams Anforderungen sinnvoll in ihre Prozesse integrieren, ohne in Bürokratie zu erstarren – und wie Sicherheit, Dokumentation und Produktverantwortung pragmatisch zusammenfinden.
Auffällig war hingegen, dass der Automotive-Track, seit 17 Jahren eine feste Größe im Kongressprogramm, 2025 vergleichsweise schwach besucht wurde. Gerade aus dieser Branche konnte auch ein signifikanter Rückgang der Teilnehmerzahlen beobachtet werden; eine Lücke, die auch in den Hallen des Kongress zu spüren war. Das passt zur derzeit schwächelnden Automotive-Branche im deutschsprachigen Raum, in der sich vielerorts eine gesteigerte Zurückhaltung bei Reisen und Budgets bemerkbar macht.
Umso bemerkenswerter war die Stimme derjenigen, die dennoch vor Ort waren: Gerade in diesem Segment, so betonten es mehrere Teilnehmende, sei der Informations- und Weiterbildungsbedarf höher denn je. Zwischen Transformationsdruck, Software-Komplexität und regulatorischen Anforderungen wächst der Wunsch nach Austausch – selbst wenn nicht alle Teams ihn derzeit realisieren können.
Richtungsweisende Keynotes, ausgezeichnete Referenten
Bei den Keynotes zeigte sich der ESE Kongress erneut von seiner starken Seite: Knapp 400 Zuhörer verfolgten die Keynote von Andreas Willert „Wie KI und Wissensgraphen die Welt revolutionieren“. Seine zentrale Botschaft, Reduktionismus hinter sich zu lassen und systemisches Denken zu priorisieren, traf den Nerv des Publikums – auch, weil der Transfer in komplexe Engineering-Domänen mit Knoten, Beziehungen und Abhängigkeiten unmittelbar greifbar wurde.
Auch die weiteren Kongresstage lieferten wertvolle Impulse für Kopf und Alltag. Am Mittwoch sprach Prof. Dr. Volker Busch über Stressbewältigung in Zeiten der Informationsflut und zeigte praxisnah, wie sich Reizüberflutung, Multitasking und digitaler Alltagsstress besser handhaben lassen – ein Thema, das beruflich wie privat viele bewegt und spürbar machte, dass der ESE Kongress längst über reine Technikthemen hinausgewachsen ist.
Ein besonderes Highlight des vierten Kongresstages war die Keynote von Stefanie Voss: „Die Piratenstrategie – Was wir von historischen Seeräubern über Agilität lernen können“. Interaktiv, inspirierend und als erfrischender Kontrast zu den tiefgehenden Fachvorträgen drehte sich alles um Wagemut, das Brechen von Konventionen und das Hinterfragen des Status quo – frei nach dem Motto: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.
Zur Kongresswoche gehörte auch 2025 die Würdigung herausragender Beiträge: Bei den Speaker Awards für die am besten bewerteten Referenten des Vorjahres wurde Johannes Bergsmann für das Seminar „Agiles Requirements Engineering jenseits von User Stories“ ausgezeichnet; weitere Speaker Awards gingen an Dr. René Graf („Wir haben eine Idee, aber haben wir ein Produkt?“), Daniel Penning („Visual Studio Code für Embedded-Projekte?“) und Christoph Schmiedinger („Less is more – Was wir von frugalen Innovationen lernen können“). Den Newcomer Award erhielt Malte Kaiser mit „Coprozessor an Linux: Hörst Du mich?“.
Schließlich waren es nicht zuletzt die Begegnungen außerhalb der Vortragsräume, die den ESE Kongress ausmachen: eine hervorragend besuchte Fachausstellung, intensives Networking und das traditionelle Kicker-Turnier als zuverlässiger Stimmungsmotor. Ein besonderer Moment war zudem der Donnerstagabend, an dem Kongresspartner MicroConsult Academy GmbH sein 30-jähriges Bestehen feierte.
Unterm Strich zeigte der ESE Kongress 2025: Die Community bleibt stabil, der Wissensdurst wächst. Und was in den 2010er Jahren der Veranstaltung noch nach Zukunftsmusik klang, ist heute längst im Alltag angekommen.
Klicken Sie hier für die Bildergalerie.
ESE Kongress 2024 - Impressionen
MicroConsult auf dem ESE Kongress
MicroConsult als Veranstalter ist auf dem ESE Kongress jedes Jahr mit einem Ausstellungsstand sowie mit intressanten Fachbeiträgen vertreten:
- Überblick: MicroConsult-Beiträge ESE 2025
- Überblick: MicroConsult-Beiträge ESE 2024
- Überblick: MicroConsult-Beiträge ESE 2023
- Überblick: MicroConsult-Beiträge ESE 2022
Ein Rückblick auf 10 Jahre ESE Kongress (2017)
Rückblicke auf weitere Jahre ESE Kongress finden Sie in unserer Mediathek.
Ihre Ansprechpartnerin bei MicroConsult
Sabine Pagler
Projektleiterin ESE Kongress
Tel. +49 (0)89 450617-46
s.pagler@microconsult.com



