Embedded-Softwaremodellierung mit der UML
Die Teilnehmenden sind nach dem Seminar in der Lage, für ihre Projekte und Prozesse die UML-Notation zu skalieren und diese in ihren Projekten professionell und nutzenorientiert einzusetzen. Sie erhalten ein tieferes Verständnis zu bereits existierenden Embedded-Software UML-Modellen und können diese erweitern und optimieren oder neue selbst erstellen.
Software-Entwickler, Software-Anforderungsanalyst, Software-Architekt, Software-Designer, Software-Teamleiter und Softwareteam-Member aus dem Produktumfeld der Embedded-, Echtzeit- und Firmware-Softwareentwicklung
Projekterfahrung in der Embedded-, Echtzeit-, Firmware-Softwareentwicklung ist von Vorteil.
Vorstellung modellbasierter Ansatz in der Entwicklung:
- Objektorientierter Ansatz (wichtig für Modellierungsverständnis)
- UML (Unified Modeling Language) in der Übersicht
- SysML (Systems Modeling Language) in der Übersicht
- Modellbasierter Ansatz
- UML-Tools (Kategorien, Features / Funktionen, Auswahlhilfen, Produktübersicht)
- UML-Toolintegration
- Codegenerierung
- Codemodell-Synchronizität
- UML-Modellsimulation
- UML-Modelltemplate
- UML-Profile
- UML-Styleguide
UML-Notationen - Strukturdiagramme:
- Paketdiagramm
- Klassendiagramm
- Objektdiagramm
- Kompositionsstruktur-Diagramm
- Komponentendiagramm
- Verteilungsdiagramm
UML-Notationen - Interaktionsdiagramme:
- Sequenzdiagramm
- Kommunikationsdiagramm
- Timing-Diagramm
- Interaktionsübersichtsdiagramm
UML-Notationen - Verhaltensdiagramme:
- Use-Case Diagramm
- Aktivitätsdiagramm
- Zustandsfolgediagramm
- Die UML-Notationserklärungen basieren auf technischen Beispielen. Die vorgestellten Diagrammnotationen finden Schritt für Schritt in einem Embedded-Software UML-Modell ihre Anwendung.
Praxisbewährter Projekteinsatz - Softwareanforderungs-Entwicklung
- Definition und Verständnis von Anforderungen
- Skalierbare und nutzenbewertete Anforderungssichten mit der UML
- Kontextsicht, funktionale Anforderungssicht, funktionale Szenariensicht und individuelle (generische) Verhaltenssicht
- Organisation der Anforderungssichten im UML-Modelltemplate
- Die hier vorgestellte Anforderungsmodellierung ist neben der Softwareebene übertagbar und anwendbar auf allen anderen Anforderungsebenen (Kunde, System, Subsystem, Hardware, Software, Konstruktion).
Praxisbewährter Projekteinsatz - Softwarearchitektur-Entwicklung
- Definition und Verständnis von Softwarearchitektur
- Skalierbare und nutzenbewertete Software-Architektursichten mit der UML
- Struktursichten, funktionale Szenariensicht, individuelle (generische) Verhaltenssicht, Laufzeit-Architektursicht (mit / ohne Betriebssystem), potentielle Verteilungssicht
- Organisation der Software-Architektursichten im UML-Modelltemplate
- MDA (Model Driven Architecture)
Praxisbewährter Projekteinsatz - Softwaredesign-Entwicklung
- Definition und Verständnis von Softwaredesign
- Skalierbare und nutzenbewertete Software-Designsichten mit der UML
- Modul-/ Klassensichten, potentielle Objektsichten, funktionale Szenariensicht, individuelle (generische) Verhaltenssicht
- Organisation der Software-Designsichten im UML-Modelltemplate
- MDD (Model-Driven Design)
Abbildung der coderelevanten UML-Sichten mit den Programmiersprachen C und C++
Praktische Übung:
- Auf Basis des vorgestellten praxisbewährten Projekteinsatzes entsteht Schritt für Schritt ein UML-Modell mit den wichtigsten Sichten.
- Exemplarisch kommt im Seminar als UML-Tool der Enterprise Architect von Sparx zum Einsatz. Für jeden Übungsschritt werden die notwendigen Toolkenntnisse vermittelt; es sind also keine Tool-Vorkenntnisse erforderlich.
- Die Seminarinhalte sind toolunabhängig und damit auf die Nutzung von anderen Tools übertragbar.
- Bei kundenspezifischen Seminaren wählt der Kunde sein bevorzugtes Tool für die Übungen aus.
MicroConsult PLUS:
- Sie erhalten Notationsübersichten, eine Modelltemplate und Beispielmodelle für Embedded-Software.



